Schulungsgebäude

 "Haus im Bergtierpark"

Der Erlenbacher Bergtierpark erfreut sich seit seiner Eröffnung im Jahr 1960 steigender Beliebtheit. Besucherzahlen und Tierbestand wuchsen kontinuierlich an und inzwichen zählt die Einrichtung zu einer der schönsten ihrer Art in ganz Deutschland.

Mit der Errichtung des "Haus im Bergtierpark" konnte ein weiteres Schmuckstück für den Erlenbacher Bergtierpark geschaffen werden. Nicht zuletzt zahlreiche ehrenamtliche Helfer und Förderer halfen bei der Realisierung mit. Neben Räumlichkeiten für ein zeitgemäßes Fortbildungsangebot, konnten auch geeignete Arbeitsräume für die Tierpfleger und an dieser Stelle des Parks dringend benötigte Sanitäreinrichtungen geschaffen werden.

Beteiligt waren über 50 Mitglieder und Unterstützer des Freundeskreises Bergtierpark Erlenbach, die mehr als 1.600 ehrenamtliche Arbeitsstunden leisteten.

Finanziell wurde das Vorhaben durch Mittel der Gemeinde Fürth und des Freundeskreises Erlenbacher Bergtierpark getragen. Auch das Land Hessen gewährte einen Zuschuss.

Welchen Stellenwert das "Haus im Bergtierpark" hat, zeigen nicht zuletzt die zahlreichen Sach -und Geldspenden, die generiert werden konnten. Als Hauptförderer sind die Gemeinde Fürth, die Sparkassenstiftung Starkenburg und die HSE-Stiftung zu nennen. Dazu kamen zahlreiche Unternehmen und Einzelspender im Raum Weschnitztal und Bergstraße.

  


 

 

 

 

 

 

 

 

Das "Haus im Bergtierpark" wird seit seiner Eröffnung im Frühjahr 2015 für Schulführungen und jährlich statffindende Veranstaltungen im Tierpark sowie Vorträge und Vorstandstreffen genutzt. Die Tische und Sitzmöglichkeiten auf der Terrasse haben sich gerade in den Sommermonaten bewährt (gespendet von den Erlenbacher Vereinen).

Eine weitere Erweiterung erfuhr der Bergtierpark Erlenbach durch die Spende von zwei Tipis durch den Jagdklub St. Hubertus und den Lions-Club Rimbach-Weschnitztal.

Bereits von weitem sind die großen weißen Indianerzelte, die 2015 auf dem Freigelände neben dem Neubau errichtet wurden, sichtbar und stoßen auf großes Interesse bei Besuchern - insbesondere von Familien mit Kindern.

 

Der Freundeskreis Erlenbacher Bergtierpark e.V. ist, gemeinsam mit den Geopark-Vor-Ort-Begleitern und der Gemeinde Fürth, darauf bestrebt, das Angebot des Erlenbacher Bergtierparks immer weiter auszubauen.

 

Seit dem 31. März 2017 vervollständigt ein Totempfahl die Indianer-Landschaft neben dem Haus am Bergtierpark. Das erkennbare Interesse von kleinen und großen Besuchern war der Anlass, die Indianerkultur und -symbolik an dieser Stelle noch deutlicher herauszustellen. So bildet heute ein Totempfahl zusammen mit den Tipis und ausgewählten Indianer-Weisheiten ein Ensemble, das längst vergangene unbeschwerte Zeiten und zugleich das traurige Schicksal der nordamerikanischen Ureinwohner in Erinnerung ruft.


Der Totempfahl ist das Werk des Fürther  Kinderarztes Dr. Werner Frassine, der sich im Ruhestand mit seinen  Skulpturen einen Namen als Holzbildhauer gemacht hat.
Der Künstler widmete seinen Totempfahl dem Thema „Der Mensch in der Natur“.  Im Mittelpunkt der Darstellung werden zwei Gesichter des Menschen gezeigt:
der Gierige (unten) will Geld, Besitz und Macht mit allen negativen Folgen für Leben und Umwelt. Der Staunende (oben) voller Offenheit und Neugier möchte die Welt begreifen und ist sensibel für die Notwendigkeit einer intakten Natur und gesunden Umwelt.

Neben dem Totempfahl rufen verschiedene Tafeln die Erinnerung an Leben und Kultur nordamerikanischer Indianer wach.

 

Weitere Informationen können Sie hier nachlesen:

Erläuterungen zum Totempfahl von Dr. Frassine

Tafel zum Totempfahl

Indianische Weisheiten zu Natur und Umwelt

Tipi - Wohnzelt der Prärie-Indianer

Sitting Bull