Mäuse

Farbmäuse

Klasse: Säugetiere

Ordnung: Nagetiere

Familie: Langschwanzmäuse

U. Familie: Altweltmäuse

Gattung: Mus

Wissenschaftlicher Name: Mus musculus domesticus (Westliche Hausmaus)

 

Herkunft, Verbreitung

Ursprüngliche Heimat der Hausmaus (Mus musculus) ist Indien Die Westliche Hausmaus (Mus musculus domesticus) gelangte über Vorderasien nach Europa. Alle Mäuse mit Fellfarben, die von der bräunlichen bis grauen Wildform abweichen, sind Züchtungen aus der Westlichen Hausmaus. Sie werden wie z.B. die weißen Labormäuse als Farbmäuse bezeichnet. Die kleine Mäusegesellschaft im Bergtierpark gehört ebenfalls zu den Farbmäusen.
Beschreibung

 

Beschreibung

Die Tierchen in der WG unweit vom Eingang sind dunkel und schwarz-weiß gescheckt. Sie werden bis 11 cm lang, so lang wird auch ihr Schwanz. Sie wiegen höchstens 25 Gramm. Die Ernährung ist hauptsächlich vegetarisch, doch werden erbeutete Insekten keineswegs verschmäht.   
Ein Paar kräftiger Schneidezähne im Ober- und Unterkiefer wächst ständig nach. Weil sie passgenau zusammenwirken, bleibt die Schmelzkante am Vorderrand der Zähne stets geschärft, gut genug auch für harte Nussschalen.
Unsere Farbmäuse leben im Durchschnitt mit zwei bis drei Jahren deutlich länger als frei lebende Hausmäuse, die dem Menschen als Schädlinge gelten und bekämpft werden. Und in der Natur lauern ohnehin viele Fressfeinde. Dagegen können unsere Mäuse ihr Dasein angstfrei genießen und sich in Ruhe der Aufzucht ihrer Jungen widmen. Erwachsene Mäuse sind ab etwa sechs Wochen geschlechtsreif. Die Tragezeit dauert drei Wochen und ein Wurf kann vier bis acht Junge umfassen.
Mäuse orientieren sich über Duftstoffe aus dem Harn. Durch sie lassen sich auch Familienmitglieder von Fremden unterscheiden. Der Verständigung dienen Töne im Ultraschallbereich. 

 

 

  

 

Wissenswertes

Von der lateinischen Bezeichnung mus leitet sich unser Wort Maus her, musculus bedeutet entsprechend Mäuschen. Als die frühen Anatomen im Mittelalter den menschlichen Körper genauer studierten, fanden sie, dass sich bei Anspannung etwa des Oberarms oder der Bauchdecke die Masse unter der Haut bewege wie ein kleines Mäuschen. Darauf geht die Bezeichnung des Gewebes zurück, das wir heute Muskel oder Muskulatur nennen.